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Tensioning Wedge

Zum Auskeilen von Standard und XXL Keilrahmen

Product number: KEILE

€43.90

Content: 1000 Stück (€0.04 / 1 Stück)
Product information "Tensioning Wedge"

High-quality tensioning wedge suitable for standard and XXL stretched canvas frames.

These standard wedges also work with most stretched canvas frames from other manufacturers.

1000 pieces - packaged in plastic

Price per piece only €0.036

Properties "Tensioning Wedge"
Compatibility: Für Standard und XXL Keilrahmenleisten
Measurements: ca. 58 x 18 mm
Stärke: 3 mm
Usage: Für das Nachspannen (Auskeilen) von Keilrahmen (wenn es durch Schwankungen bei Luftfeuchtigkeit oder Temperatur zu Veränderungen der Bespannung kommt).
Volume: 1.000 Stück
Material: Buchenholz
Herstellung: Made in Germany
Umweltfreundlichkeit: FSC-zertifiziert (nachhaltige Waldwirtschaft)

Anleitung zum Aufspannen einer bemalten, gerollten Leinwand

Sie haben eine bemalte Leinwand erhalten, die noch nicht aufgespannt ist? Kein Problem! Mit ein bisschen handwerklichem Geschick, den richtigen Leisten und ein paar Werkzeugen bekommen Sie das gut hin. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Keilrahmen selbst aufbauen und die Leinwand sauber aufspannen.

Was Sie brauchen

Werkzeuge: vier Keilrahmenleisten, ggf. Zwischenleisten, einen Tacker mit Klammern, einen Gummihammer und ggf. eine Spannzange.

Keilrahmenleisten richtig bestellen

  • Format ermitteln: Messen Sie die bemalte Fläche und prüfen Sie, wie viel unbemalter Rand zur Verfügung steht.
  • Stoffzugabe einplanen: Für das Umschlagen und Tackern auf der Rückseite sollten auf jeder Seite etwa 4–5 cm Stoff zusätzlich vorhanden sein.
  • Leistenlänge wählen: Bestellen Sie vier Keilrahmenleisten Standard, jeweils ca. 8–10 cm kürzer als die Gesamtgröße der Leinwand.
  • Bei unseren XXL-Leisten empfehlen wir eine Differenz von 13–14 cm, da diese Leisten deutlich höher sind und mehr Umschlag erfordern.
  • Stabilität prüfen: Für größere Formate lohnt sich oft eine Zwischenleiste (auch „Mittelstück“ genannt). Nutzen Sie dafür unseren Keilrahmen Kalkulator. Ab einer Seitenlänge von 80 cm empfehlen wir grundsätzlich eine Zwischenleiste.

Keilrahmen zusammenbauen & Leinwand aufspannen

  1. Rahmen zusammenstecken: Schieben Sie die Ecken der Leisten ineinander, richten Sie sie im rechten Winkel aus und klopfen Sie sie vorsichtig mit dem Gummihammer zusammen. Die Wulst (runde Kante) zeigt nach oben. Wenn eine Zwischenleiste mitgeliefert wurde, montieren Sie sie mittig – ab 80 cm Seitenlänge sind die Leisten mit einem passenden Schlitz versehen. Video-Tipp
  2. Leinwand aufspannen: Legen Sie die Leinwand mit der Bildseite nach unten, und positionieren Sie den Rahmen mittig darauf. Die Wulst liegt auf dem Gewebe. Spannen Sie zuerst eine Längsseite, schlagen Sie den Stoff um und tackern Sie ihn mittig fest. Danach die gegenüberliegende Seite, dann die beiden kurzen Seiten. Achten Sie darauf, dass der Stoff gleichmäßig und straff sitzt. Danach setzen Sie weitere Tackerklammern links und rechts davon. Video-Tipp
  3. Ecken & Nachspannen: Falten Sie die Ecken des Gewebes sauber nach innen und tackern Sie sie fest. Setzen Sie dann die Spannkeile mit der abgeschrägten Seite zum Rahmen hin ein. Klopfen Sie sie vorsichtig mit dem Hammer ein – so wird die Leinwand nachgespannt. Zwei Keile pro Leiste sind bereits im Lieferumfang enthalten.

Bestellschritte für Keilrahmenleisten Standard:

  • 1-cm-Schritte bis 120 cm
  • 5-cm-Schritte ab 120 cm
  • 10-cm-Schritte ab 200 cm

Bestellschritte für Keilrahmenleisten XXL:

  • 5-cm-Schritte bis 200 cm
  • 10-cm-Schritte ab 200 cm

Bestellschritte für Zwischenleisten Standard und XXL:

  • 5-cm-Schritte bis 200 cm
  • 10-cm-Schritte ab 200 cm

Wir empfehlen den Einbau einer stabilisierenden Zwischenleiste aber einer Seitenlänge von 80 cm, spätestens jedoch ab 100 cmKeilrahmenleisten von Canvasi sind ab einer Länge von 80 cm mit einem Schlitz für das Zwischenstück, auch Mittelstück oder Querstrebe genannt, ausgestattet. Ab einer Länge von 160 cm sind zwei Schlitze eingefräst. Die Zwischenleisten verfügen wiederum ab einer Länge von 80 cm über eine Vertiefung bzw. Aussparung für das Kreuz, damit Sie Ihren Keilrahmen akkurat montieren können.

Tipp: Mit dem Keilrahmen Kalkulator finden Sie heraus, welche Leisten und Mittelstücke Sie für Ihren Keilrahmen benötigen.

Ja, bis auf drei Ausnahmen sind unsere bespannten Keilrahmen und bemalbaren Leinwände zweifach vorgrundiert und sofort malfertig. Sie verfügen über eine universelle Acryl-Grundierung aus weißem Titandioxid und Harz.

Ausnahmen:

Für die meisten Anwendungen mit Acryl- oder Ölfarben ist eine Grundierung absolut empfehlenswert. Sie schützt das Leinwandgewebe – meist Baumwolle oder Leinen – vor dem Eindringen von Farbmedien und sorgt für eine gleichmäßige Oberfläche. Farben haften dadurch besser und wirken satter und brillanter.

Viele fertig bespannte Keilrahmen sind bereits ab Werk mit einer Gesso-Schicht versehen und können direkt bemalt werden. Manche Künstler tragen dennoch gerne zusätzliche Schichten auf, um die Struktur oder den Farbauftrag individuell zu beeinflussen.

In bestimmten Fällen – zum Beispiel bei experimentellen Techniken oder Mixed-Media-Arbeiten – kann es auch spannend sein, bewusst ohne Grundierung zu arbeiten. Dadurch entstehen ganz eigene Effekte und Oberflächen. Wer diesen Weg wählt, sollte sich bewusst sein, dass sich das Verhalten der Farbe und die Beschaffenheit der Leinwand deutlich von grundierten Varianten unterscheiden.

Fazit: Für klassische Acryl- oder Ölmalerei ist eine Grundierung in den meisten Fällen sinnvoll. Sie verbessert die Malbarkeit und sorgt für langanhaltend gute Ergebnisse. Wer kreativ experimentieren möchte, kann auch ungrundierte Leinwände einsetzen – je nach Technik und gewünschtem Effekt.

Um eine optimale Vorbereitung Ihrer Leinwand zu gewährleisten, empfehlen wir, sehr dünne Schichten Gesso aufzutragen. Dick aufgetragenes Gesso trocknet langsamer, und während der Trocknungsphase kann das Leinwandgewebe unterschiedlich schrumpfen, was zu Wellen führt. Mit Gesso wird also in mehreren dünnen Schichten grundiert. Ist Ihnen die Emulsion zu dickflüssig, können Sie sie mit etwas Wasser verdünnen (maximal im Verhältnis 80:20), um die Fließfähigkeit zu erhöhen.

Schritte:

  1. Spannung der Leinwand überprüfen: Stellen Sie sicher, dass die Leinwand vor dem Auftragen von Gesso richtig auf dem Rahmen gespannt ist. 

  2. Dünne Schichten auftragen: Tragen Sie das Gesso in mehreren dünnen Schichten auf, anstatt einer dicken Schicht. Tragen Sie die erste Schicht Gesso horizontal von der Mitte nach außen auf. Achten Sie darauf, das Gesso gleichmäßig über die gesamte Leinwandfläche zu verteilen, um Spannungsunterschiede zu vermeiden.

  3. Lassen Sie jede Schicht vollständig trocknen, bevor Sie die nächste auftragen. Die Trocknungszeit der Gesso-Grundierung von Canvasi beträgt ungefähr eine Stunde, bei einem dünnen Auftrag von 0,13 mm. Die tatsächliche Zeit ist jedoch abhängig von der vorherrschenden Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

  4. Nach der Trocknungszeit tragen Sie die zweite Schicht auf. Dabei gehen Sie dieses Mal vertikal vor. Ist auch die zweite Gesso-Lage getrocknet, können Sie die Grundierung bei Bedarf abschleifen. Arbeiten Sie sich kreisförmig vor und verwenden immer feineres Schleifpapier.

  5. Eine nachträgliche Anpassung der Spannung der Leinwand kann helfen, entstandene Wellen zu glätten

In unserem Ratgeber-Artikel erfahren Sie mehr über Gesso Grundierung.

Für absolute Einsteiger empfehlen wir unseren Basic Cotton Studienkeilrahmen. Diese Leinwand bietet gute Qualität zu einem fairen Preis und ist vielseitig einsetzbar – ideal für Malkurse, den Einstieg in die Malerei und viele andere kreative Anwendungen. Sie eignet sich für alle Farbtypen.

  • 75% Baumwolle, 25% Polyester
  • Grammatur: 250 g/m²
  • Textur: Mittlere Struktur, weich im Griff

Die passende Keilrahmengröße hängt von Motiv, Raum und Verwendungszweck ab. Kleine Formate wie 20×30 oder 30×40 cm eignen sich gut für Studien, Skizzen oder kompakte Bildserien. Mittlere Größen wie 50×70 cm oder 60×80 cm sind echte Allrounder – ideal für Porträts, Landschaften oder moderne Kunst.

Große Leinwände ab 100×100 cm wirken besonders stark als Solostücke auf größeren Wänden. Was ist beim Seitenverhältnis wichtig? Neben der Größe spielt auch das Formatverhältnis eine Rolle. Querformate wirken ruhig und weit, Hochformate eher dynamisch und spannungsvoll. Quadratische Leinwände geben dem Motiv eine ausgewogene, moderne Wirkung.

Welche Formate waren früher beliebt? Traditionelle Formate wie 4:3 oder 3:2 prägten lange Zeit die Malerei – besonders bei Landschaften und klassischen Porträts. Auch das goldene Schnittverhältnis (ca. 1:1,6) war in der Kunst häufig anzutreffen.

Aktuell sind quadratische Formate wie 40×40, 80×80 oder 100×100 cm sehr gefragt – sie wirken modern und harmonisch. Beliebt bleiben aber auch Klassiker wie 50×70, 60×80, 80×100 oder 100×120 cm – vielseitig einsetzbar und passend für viele kreative Arbeiten.

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